Am 09.10.2021 veröffentlicht die Frankfurter Allgemeine Zeitung folgenden Artikel:
Vorsicht vor dem Bitcoin
Die Autoren Otmar Issing ( Präsident des Center for Financial Studies ) & Klaus Masuch ( Principal Adviser im Generaldirektorat Volkswirtschaft der EZB ) geben hier ihre „fundierte analytische Sicht“ zum Thema Kryptowährung – insbesondere Bitcoin zum Besten.
Beginnend mit der Berufung auf einen vorangegangenen Artikel vom 17. September 2021 der Autoren Bindseil & Schaaf, indem angeblich „überzeugend“ dargelegt wurde, dass Bitcoin keine Währung und durch werthaltige Sicherheiten gedeckt ist, sowie Bitcoin keinen innewohnenden Wert besitzt, kommen die beiden Herren Issing & Masuch als Resume ihres Beitrages zu folgender Erkenntnis:
„Der Bitcoin ist längst beim Privatanleger angekommen. Sein Wert wird durch Spekulation getrieben. Das birgt Gefahren: Es könnte der völlige Wertverlust eintreten.“
Die Headlines des erschienen Artikel lauten:
Finanzierung von organisierter Kriminalität und Ein Treppenwitz der Finanzgeschichte.
BTC.com.de möchte auf den unsinnigen, von Nichtfachwissen strotzenden Artikel eingehen und hier eine Auswahl von 31 selbsterklärenden Reaktionen der FAZ Leser wiedergeben, welche sich zur Polemik dieses F.A.Z. Artikel in sachlicher Art & Weise geäußert haben. (Insgesamt wurden 33 Kommentare hinterlassen) Der Original Artikel der F.A.Z. kann hier nachgelesen werden:
https://www.faz.net/aktuell/finanzen/warum-privatanleger-beim-bitcoin-vorsichtig-sein-sollten-17574439.html#void
Die F.A.Z. weist vorsorglich schonmal darauf hin: Klaus Masuch als Hauptberater im Generaldirektorat Volkswirtschaft der EZB, vertritt im o.g. Artikel seine persönliche Meinung, die nicht notwendigerweise der der EZB entspricht.
BTC.com.de weist vorsorglich darauf hin, dass 26 von 33 Meinungen der Leser, der persönlichen Meinung des Verfassers dieses Artikel entsprechen :) Hier nun die Reaktionen der F.A.Z. Leser:
Ich möchte Herrn Issing nicht zu nahe treten
Es ist ein äußerst kompetenter Autor. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob er sich in seinem gehobenen Alter (von um die 80 ?) um Kenntnisse im Bereich Krypto und Bitcoin bemüht hat. Bitcoin ist intrinsisch deflationär. Auch Geld ist so viel Wert, wie man ihm zugesteht, sieht Hyperinflationen. Ether Verbrauch weniger Energie als Bitcoin und man ist bei ihm dabei ebenfalls deflationär wirkende Elemente einzubauen. Was spricht dagegen, einen kleinen Betrag in Bitcoin anzulegen, der immer noch erhebliche nominale Wertzuwächse hat. Ich habe seit dem letzten Jahr etwas mehr als 1.000 € invertiert und habe jetzt das Vierfache. Irgendwann werde ich die Einlage herausziehen und kann keinen Verlust mehr machen und der Gewinn läuft weiter. (Meinung 1 / 10.10.2021 – 10:24 Uhr)
Bitcoin ist ein pseudo-anarchisches anachronistisches Relikt eines kapitalistischen Systems, welches auf Klima und Umwelt keinerlei Rücksicht nimmt und vorwiegend Kriminellen und Zockern dient. Die notwendige Korrektur auf Null ist längst überfällig. (Meinung 4 / 09.10.2021 – 23:28 Uhr)
hartnäckiger Unsinn
Dieser Unsinn stammt von der Niederländischen Zentralbank und ist längst widerlegt. Googlen sie dazu „HBR How Much Energy Does Bitcoin Actually Consume“ – falls sie an der Wahrheit Interesse haben. dort https://hbr.org/2021/05/how-much-energy-does-bitcoin-actually-consume erhalten Sie die Wahrheit von echten Wissenschaftlern (nicht Lobbyisten) aus Harvard. (Meinung 5 – Antwort auf Meinung 4 / 10.10.2021 – 08:57 Uhr)
Bitcoin verbraucht monströse Mengen Energie
Allein deshalb sollte er sofort verboten werden. Bitcoin ist zudem nur eine eine Kryptowährung von über 10.000 anderen. Jeden Tag kommen neue und vergehen alte. Bitcoins intrinsischer Wert ist Null. Verschwindet er, werden viele Kriminelle und Zocker traurig sein. (Meinung 6 – Antwort auf Meinung 5 / 09.10.2021 – 23:08 Uhr)
Bitcoin-Entwicklung bedarf weiterer Erörterung
Dass Bitcoin grundsätzlich „Geld“ ist, bedarf m.E. keiner weiteren Erörterung, wie dies auch in mehreren Kommentaren zum Ausdruck kommt. Wenn Transaktionen mit Bitcoins über das Lightning System kostengünstig zu realisieren sind, fällt auch ein wichtiges Hemmnis für eine weitere Wertsteigerung dieser Kryptowährung weg. Allerdings bleiben die mit jeder Steigerung des Bitcoin-Wertes linear steigenden Energiekosten, da die auf 21 Mio. begrenzte Geldmenge durch immer höhere Produktionskosten in Form von Rechenleistungen , d.h. durch steigenden Energieverbrauch „gesichert“ wird; geldtheoretisch also eher ein Rückschritt. Auch wird die mögliche Wertstabilisierung von Papier- sowie elektronischem Bankengeld in Verbindung mit Kreditvergaben durch die Verbreitung freier Kryptowährungen schwieriger. Seignorage-Einnahmen des Staates fehlen ganz und große Spekulanten können den Wert stark beeinflussen. Das Vertrauen in eine Geldpolitik mit niedriger Inflationsrate wird so durch BMF nicht gestärkt. (Meinung 7 / 09.10.2021 – 23:16 Uhr)
Der Artikel lässt vieles aus
Das Hauptrisiko ist der Verbot von Kryptowährungen durch einzelne Staaten. Unheimlich ist die unbekannte Entstehungsgeschichte von Bitcoin. Möglich geworden sind Auswüchse wie Kryptos erst durch die völlig irre Zentralbankpolitik. Es wäre ein Hohn, wenn Zentralbanken den Bitcoin stützen müssten und gleichzeitig eine Widerlegung der Behauptung in dem Artikel, der Wert könne einer Seifenblase gleich zerplatzen. (Meinung 8 / 09.10.2021 – 20:10 Uhr)
Sollte man derartiger Polemik wirklich eine Bühne bieten?
Der „Artikel“ schließt an einen fachlich bedauernswerten „Artikel“ aus dem September an. Beiden gemein ist freilich die offenkundige Unkenntnis über Kryptoassets, die Blockchaintechnologie und insbesondere Bitcoin.
Kritische Auseinandersetzung mit anderen Auffassungen gehört zu einer gesunden Diskussionskultur dazu, die beiden veröffentlichen Artikel strotzen jedoch derart von elementer Unkenntnis und inhaltlichen Fehlern, dass es schwer fällt den Autoren nicht anzuraten, erst einmal ihre Hausaufgaben zu machen. Liebe FAZ, ich schlage vor, zukünftig auch fachkundige Autoren zur Wort kommen zu lassen oder eigene Recherchen darüber anzustellen, wie Deutschland die Blockchaintechnlogie für sich nutzen kann, damit wir die nächste technische Revolution nicht auch noch verschlafen, sonst werden hierzulande bald Schuhe für China genäht. (Meinung 9 / 09.10.2021 – 18:50 Uhr)
offensichtlich nicht bei diesem Thema
Das hat der gute Herr im ersten Satz des Artikels mit dem Ausdruck „sogenannte „Kryptowährungen““ schon vermuten lassen, aber spätestens bei „Wie Bindseil/Schaaf in ihrem Artikel in der F.A.Z. vom 17. September 2021 überzeugend dargelegt haben,“ hatte man als fachkundiger Leser nichts weiter als Mitleid, da der Autor offensichtlich nicht den Hauch einer Ahnung von der Thematik offenbarte. Wer sich trotz thematischer Ahnungslosigkeit den Weg in die Öffentlichkeit anmaßt, braucht sich nicht zu wundern, wenn das Vorhaben in einer Blamage endet. (Meinung 10 / 09.10.2021 – 18:50 Uhr)
Otmar Issing ist eine gute Wahl der Redaktion
Er ist fachkundig! (Meinung 11 / 09.10.2021 – 20:06 Uhr)
Panik bei der EZB?
Es verwundert schon sehr, wie stark sich die EZB in der Meinungsbildung engagiert. Kryptowährungen scheinen mehr Einfluss und Zukunft zu haben als man vermuten könnte. Dass es hier um den Schutz von Verbrauchern geht, kann ich ehrlich gesagt nicht glauben. Und der Einstieg ist – milde formuliert – seltsam: … wie im Artikel vor drei Woche überzeugend dargelegt …
Selten eine so einseitige Darstellung zu Kryptowährungen gelesen. Und es wird hier nicht besser. Aber ich fände es gut, wenn die FAZ beide Seiten zu Wort kommen ließe. (Meinung 12 / 09.10.2021 – 18:33 Uhr)
So wird es ablaufen.
Die Wirtschaft wird mit Corona in Trümmer gelegt mit 30 Millionen Arbeitslosen und dann kommt die Lagaard und wird das universelle Grundeinkommen einführen mit der Bindung an ein digitales Zentralbankgeld (CBDC). Dieses Geld hat mit Freiheit nichts mehr zu tun und du wirst schleichend enteignet und oder gelenkt. Also ist es eigentlich egal, wo ich mein Vermögen verliere. CBDC oder Bitcoin/Monero. Mit Bitcoin/Monero bin ich wenigstens im Team Freiheit. Notfalls dann eine Parallelwährung. (Meinung 13 / 09.10.2021 – 18:33 Uhr)
Mit BTC der Inflation entkommen ? Wie bitte ?
Heute kostet 1 BTC über 47.000 €. Damit kostet ein Laib Brot ca. 0,00007 BTC. Warum sollte man auch bei sehr hoher Inflation noch für 0,00007 BTC einen Laib Brot bekommen ? Der Vorteil von BTC ist, dass man aus einer Währung in eine andere (mit der Realwirtschaft verbundenen) Währung wechseln kann. Am Ende wird man – um reale Güter kaufen zu können – wieder im €, $, GBP, YEN, YUAN … landen.
Im Übrigen gilt noch immer: die Politik kann der Spekulation schnell ein Ende bereiten. (Meinung 14 / 09.10.2021 – 18:14 Uhr)
Propaganda, Propaganda
Wie nach 1.5 Jahren Zahlendreherei bei R-Wert u. Inzidenzen, gehen Lagarde & Co die Statistiken aus. Der Bürger sieht bei ALDI und ESSO die Inflation live. Das man neben den schweren Geschützen wie der SEC bei auf die bewährte deutsche Guerillataktik setzt war klar. Karl-Heinz, schreib mal einen Artikel wie bös der Bitcoin ist. Ich begann vor 20 Jahren das Internet zu nutzen, habe den ersten Webshop in meiner Branche in Deutschland betrieben – und wurde zum Dank von vielen Firmen nicht beliefert. Heute ist Amazon nicht mehr wegzudenken, jede Firma bestellt online bei den Lieferanten. Unsere Banken, auch die Fiskalbürokratie, wenn auch eher aus einer Pre-VGA Ära anmutend, sind digital. Ich habe da ein DeJa-Vu. Eine Fiat-Geld dass seine Nutzer willkürlich bestiehlt kann sich mathematisch nicht gegen eine Währung behaupten, die betrugssicher ist und bei der ALLE die selben Spielregeln befolgen müssen. Auch, und besonders, die Politik. (Meinung 15 / 09.10.2021 – 17:23 Uhr)
Intrinsischer Wert
Die Autoren sind ausgewiesene Experten. Niemand wird ihnen erklären müssen, dass das Konzept des intrinsischen Wertes umstritten ist. Das gilt auch für Währungen. 1919 erbte meine Urgroßmutter 344.400 Mark. Am 11. September 1923 erhielt sie eine Gasrechnung über etwa 9,2 Mio Mark (Kaufkraft in Euro etwa € 1,20), die sie nicht mehr bezahlen konnte (die Sparkasse überwies trotzdem und ihr unbesichertes Konto war dann mit mehr als 9,1 Mio Mark in den Miesen). Am 02. Januar 1924 wurde die Währung auf Rentenmark umgestellt und ihr Konto bei der Sparkasse wies wundersamer Weise 0,01 Mark im Haben aus. Was sagt das aus über den intrinsischen Wert des Geldes? Von meiner Urgroßmutter geerbt habe ich übrigens alle ihre Kontoauszüge. (Meinung 16 / 09.10.2021 – 16:37 Uhr)
Unsinnige Vergleiche
Der Vergleich mit dem Energieverbrauch verschiedener Länder ist irreführend und sagt nichts aus. Hier ein anderer Vergleich: Das Natural Resources Defense Council schätzt „… that ‚idle load electricity’—computers in sleep mode, digital video recorders, even certain kinds of electrical outlets—account for 23 percent of power consumption in the average household“. In den USA gibt es etwa 121 Mio Haushalte, von denen jeder gemäß US Energy Information Administration pro Jahr 10.700 kWh Strom verbraucht. 23% davon gehen für Always-on drauf. Das ist etwa 3x soviel wie der jährliche Bitcoin Energieverbrauch (gemäß Cambridge Bitcoin Electricity Consumption Index). Alle Quellen sind leicht im Internet findbar. (Meinung 17 / 09.10.2021 – 15:59 Uhr)
Der Wert von Bitcoin
resultiert daraus, dass die Kryptowährung nicht a) inflationiert und b) zensiert werden kann. Damit hilft sie Tausenden von Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern sich vor der Willkür autoritärer Regime zu schützen. (Meinung 18 / 09.10.2021 – 15:25 Uhr)
…wirklich traurig, was hier wieder zusammengeschrieben wurde …
…..ich hätte eigentlich nach dem Satz:“….wie Bindseil/Schaaf in ihrem Artikel in der F.A.Z. vom 17. September 2021 überzeugend dargelegt haben……“ aufhören sollen, habe ich aber nicht, wurde aber leider auch nicht besser …. wirklich traurig Ihre Berichterstattung hinsichtlich Bitcoin. Das sollte die FAZ eigentlich besser machen! (Meinung 19 / 09.10.2021 – 15:08 Uhr)
Sogenannte Kryptowährungen
Bei Dem Satz weiß ich genau das sie Kryptowährungen nicht verstanden haben oder es nicht wollen.Bitcoin ist finanzielle Freiheit ohne Mitmischung von Banken und Staaten. Es kann nicht abgeschaltet werden oder vom Staat konfiziert werden. Fiat Geld wird gedruckt als ob es kein Halten gibt und ist durch nichts gedeckt. Bitcoin hingegen wurde geschürft was Energie gekostet hat und in dem Wert gebunden ist. Bitcoin ist Limitiert auf 21 Millionen und kann nicht verändert werden. Klar das die Staaten das negativ sehen, da sie keinen Einfluss haben und die Menge anheben können oder Länder vom Handel ausschließen können. Langfristig wird sich immer das bessere Geld durchsetzten und das ist nicht der Euro bzw Fiat Geld. (Meinung 20 / 09.10.2021 – 14:48 Uhr)
Dass umtriebige Staatssekretäre ihren Fachminister auf das Glatteis führen …
… hat im Bundesfinanzministerium Tradition. Beispielhaft ist hier die Trümmerspur von Jörg Assmussen: Der sickerte als Vertreter der „True Sale Int.“ in das BMF ein. Ziel der TSI: Die Ausweitung des Verbriefungsmarktes (dessen ABS-Produkte zum Kern der Subprimekrise wurden). Beharrlich forderte TSI-Gesellschafterbeirat Asmussen als BMF-Abteilungsleiter die Aufweichung von Prüfpflichten: Pech für die IKB, die an diesen Produkten erstickte: ABS-Werber Asmussen mimte dort Aufsichtsrat, als Vertreter des Bundes.
Noch toller: Bundesfinanzminister Steinbrück setzte den Lobbyisten als Bankenretter ein und erhob ihn zum Staatssekretär … Fortan wurde der intellektuell überforderte Minister von seinem Staatssekretär lobbyistisch an der Nase herumgeführt. „Rettungsnacht“ folgte auf Rettungsnacht ….
Und heute ? Heute wird ein gerichtsnotorischer Cum-Ex-Finanzminister von einem Goldman Sachs-Alumni als Staatssekretär in die wunderbare Krypto-Welt geführt.
Gute Reise … (Meinung 21 / 09.10.2021 – 14:28 Uhr)
Fast nichts hat einen intrinsischen Wert
Welchen intrinsischen Wert haben den z.B. Kunstwerke für die zig Millionen Dollar gezahlt werden. Nichts auf der Welt hat einen intrinsischen Wert, was nicht zwingend zum Überleben (Luft, Wasser, Erde etc.) gebraucht wird. (Meinung 22 / 09.10.2021 – 13:32 Uhr)
Polemik oder politische Agenda
Der Artikel ist leider eine reine Polemik. Die Verfasser haben sich mit der Materie erkennbar nicht auseinandergesetzt. Oder sie vertreten einfach eine politische Agenda.
1. Der EUR hat auch keinen intrinsischen Wert, sonst wären wir durch das hemmungslose Drucken von Geld ja reicher geworden.
2. Bitcoin hat das Problem des „Vertrauens“ kryptographisch gelöst. Darin und natürlich in Dezentralität und Endlichkeit liegt der Wert.
3. Alle Investoren in Spezialfonds sind regulierte Investoren. Sie investieren im Rahmen ihrer Risikotragfähigkeit. 20% BTC-Allokation ist da illusorisch. Bestenfalls 1%-2% Allokation sind da bei derzeitiger Volatilität möglich.
4. Gefahren für das Finanzsystem gehen vom hemmungslosem Gelddrucken der Zentralbanken und der zugehörigen Verschuldung aus. Nicht von BTC. Die Autoren wissen das genau.
Von einem darf man man ausgehen:
BTC wird es in 10 Jahren noch geben. Den EUR wahrscheinlich nicht mehr. (Meinung 23 / 09.10.2021 – 12:48 Uhr)
Der Bitcoin kann scheitern. Der Euro wird scheitern!
Die durchschnittliche Lebensdauer von 775 früheren und gegenwärtigen Fiatwährungen beträgt nur 27 Jahre. Bitcoin hat bereits 45% der Lebenserwartung einer durchschnittlichen Fiat-Währung erreicht. Die erfolgreichste Fiat-Währung, das Britische Pfund, hat bereits mehr als 99,5% ihres Wertes verloren. Der Bitcoin kann scheitern. Der Euro wird scheitern. (Meinung 24 / 09.10.2021 – 12:44 Uhr)
Die Argumente sind nicht schlagkräftig – BTC ist besser als EUR
Zum intrinsischen Wert: Die künftigen Zahlungen aus einer BTC Anlage sind null, das ist richtig. Aber man vergleiche mit EUR oder Gold: beim Gold gibt es Verwahrkosten; die künftigen Zahlungen einer EUR-Anlage sind aufgrund des Zinsniveaus nominell negativ und real ohnehin. Aus der Perspektive des intrinsischen Wertes ist BTC also dem EUR eindeutig überlegen.
—
Thema Zahlungsmittel: BTC ist das bessere Zahlungsmittel als EUR, insbes. in Kombination mit Lightning – siehe El Salvador. Ich wüsste jedenfalls keine Möglichkeit, einen beliebigen EUR-Betrag innerhalb von Minuten für Kosten von < 50 Cent an einen beliebigen Empfänger auf der Welt zu schicken. Mit BTC geht das in einer halben Stunde – mit BTC + Lightning sogar in Bruchteilen von Sekunden.
—
Zur Werthaltigkeit: BTC hat einen höheren intrinsischen Wert als EUR und ist das bessere Zahlungsmittel. Seine Marktkapitalisierung und damit sein Wechselkurs zu EUR werden daher steigen. Scheint mir zumindest hoch plausibel. (Meinung 25 / 09.10.2021 – 12:34 Uhr)
Bitcoin ist das Problem der EZB? Was ist mit Target2 und Maastricht-Kriterien?
Der 2. EZB-Artikel gegen Bitcoin innerhalb kurzer Zeit! Ich möchte lieber von der EZB lesen, wie sie ihrer Kernaufgabe der Geldwertstabilität nachkommt. Wann werden Maastricht-Kriterien wieder eingefordert? Wegen der EZB sind Anleger gezwungen in riskantere Anlagen zu investieren.
Bitcoin-Marktkapitalisierung ist kleiner als Target2-Forderungen der Bundesbank gegen die Südländer. Wie soll der Target2-Saldo von über 1.000 Mrd. Euro zurückgeführt werden? Fiatwährungen dominieren Geldwäsche. Wird deshalb der Euro abgeschafft? Bitcoin-Blockchaintransaktionen sind nachvollziehbar und werden für alle Ewigkeit gespeichert.
Das exponentielle Wachstum des Bitcoin-Lightning-Netzwerks wird nicht erwähnt. Es ermöglicht nahezu kostenfreie weltweite Überweisungen (ohne Wechselkursriskio) und macht damit überteuerte Dienstleister wie Western Union obsolet.
Es wäre schön, wenn die FAZ auch Experten wie Michael Saylor interviewen könnte. Was Marc Friedrich schon gemacht hat, sollte die FAZ auch können (Meinung 26 / 09.10.2021 – 12:28 Uhr)
Völliger Wertverlust?
Solange es Menschen gibt, die dem Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel vertrauen, wird sein Wert nicht auf Null sinken. Alleine, dass Menschen dem Bitcoin vertrauen sollte die Autoren der beiden FAZ-Berichte nachdenklich stimmen. (Meinung 27 / 09.10.2021 – 12:19 Uhr)
Geld ist Bezugsrecht
Geld ist verbrieftes Bezugsrecht auf Leistungen. Wenn Geld ohne Gegenleistung vermehrt wird, werden die aktuellen Inhaber des Geldes enteignet. Bitcoin ist das erste Geld in der Weltgeschichte, das nicht vermehrbar oder fälschbar ist. Daher ist Bitcoin das erste Geld der Weltgeschichte, das einen echten Wertaufbewahrungscharakter besitzt.
Bitcoin ist eine große Gefahr für Banken, weil der Zahlungsverkehr als Geschäftsmodell entfällt und Bitcoin entmachtet Zentralbanken. Bitcoin nimmt Regierungen die Möglichkeit ihr Volk zu enteignen und damit zu drohen. Bitcoin verschiebt die Macht vom Staat zum Volk und wie schon Buchdruck und Internet werden die Regierungen es nicht aufhalten können.
Das ist der Wert von Bitcoin – nicht der Preis an der Börse.
Bitcoin ist Freiheit. (Meinung 28 / 09.10.2021 – 11:58 Uhr)
Geld in grossen Mengen
Natürlich wird hier denen die haben die Möglichkeit gegeben mehr zu bekommen. Im grossen wird Geldwäsche gefördert und Oma die sich ein KLEINES Vermögen über Jahre anspart muss darüber einen Nachweis haben wenn sie es denn zur Bank trägt. Und darf es nicht mal ihrem Enkel schenken ohne dafür zum wiederholten Mal steuern zu zahlen. Und bricht alles zusammen sind die grossen Systemrelevant und Oma darf wieder zahlen. (Meinung 29 / 09.10.2021 – 11:43 Uhr)
Das musste mal gesagt werden
Endlich haben zwei namhafte Autoren sich mit der zweifehaften Bedeutung solcher nur durch Programmierung entstandener Kunstwährungen kritisch auseinander gesetzt. Bitcoin & Co. sind in meinen Augen ein Nichts. Ich finde es bezeichnend, dass dieses Nichts in allen Veröffentlichungen trotzdem mit Bildern in seiner „Existenz“ belegt wird. Bilder von einem Nichts, die sich in unser Gedächtnis einfressen sollen; die uns klar machen sollen, die Dinger gibt es wirklich – so sehen sie aus. Ich sehe in diesen Kunstwährungen den größten Bluff aller Zeiten. Seriöse Presse veröffentlicht die momentan unter Anlegern gehandelten Preise wie Preise an der Warentermin- oder Aktienbörse. Dabei sind es nur in Formen und Ketten gepresste Elektronen, die sich sehr rasch auflösen und verflüchtigen können. Dass Staaten dieses Bezahlsystem anerkennen und nun sogar Gesetze zu dieser Anlageform erlassen macht den Schwindel nur noch schlimmer. (Meinung 30 / 09.10.2021 – 11:16 Uhr)
Durch die EU und den möglichen Euro Bonds
Jeder Handel ist riskant und hat keine Gewinngarantie. Der Inhalt unserer Webseite dient ausschließlich dem Zwecke der Information und stellt keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung dar. Dies gilt sowohl für Kryptowährungen, Assets, Produkte, Dienstleistungen und sonstige Investments. Die Meinungen, welche auf dieser Seite kommuniziert werden, stellen keine Investment Beratung dar. Wenn möglich sollte immer ein unabhängiger finanzieller Rat eingeholt werden.
Am 09.10.2021 veröffentlicht die Frankfurter Allgemeine Zeitung folgenden Artikel:
Vorsicht vor dem Bitcoin
Die Autoren Otmar Issing ( Präsident des Center for Financial Studies ) & Klaus Masuch ( Principal Adviser im Generaldirektorat Volkswirtschaft der EZB ) geben hier ihre „fundierte analytische Sicht“ zum Thema Kryptowährung – insbesondere Bitcoin zum Besten.
Beginnend mit der Berufung auf einen vorangegangenen Artikel vom 17. September 2021 der Autoren Bindseil & Schaaf, indem angeblich „überzeugend“ dargelegt wurde, dass Bitcoin keine Währung und durch werthaltige Sicherheiten gedeckt ist, sowie Bitcoin keinen innewohnenden Wert besitzt, kommen die beiden Herren Issing & Masuch als Resume ihres Beitrages zu folgender Erkenntnis:
Die Headlines des erschienen Artikel lauten:
Finanzierung von organisierter Kriminalität und Ein Treppenwitz der Finanzgeschichte.
BTC.com.de möchte auf den unsinnigen, von Nichtfachwissen strotzenden Artikel eingehen und hier eine Auswahl von 31 selbsterklärenden Reaktionen der FAZ Leser wiedergeben, welche sich zur Polemik dieses F.A.Z. Artikel in sachlicher Art & Weise geäußert haben. (Insgesamt wurden 33 Kommentare hinterlassen) Der Original Artikel der F.A.Z. kann hier nachgelesen werden:
https://www.faz.net/aktuell/finanzen/warum-privatanleger-beim-bitcoin-vorsichtig-sein-sollten-17574439.html#void
Die F.A.Z. weist vorsorglich schonmal darauf hin: Klaus Masuch als Hauptberater im Generaldirektorat Volkswirtschaft der EZB, vertritt im o.g. Artikel seine persönliche Meinung, die nicht notwendigerweise der der EZB entspricht.
BTC.com.de weist vorsorglich darauf hin, dass 26 von 33 Meinungen der Leser, der persönlichen Meinung des Verfassers dieses Artikel entsprechen :) Hier nun die Reaktionen der F.A.Z. Leser:
Ich möchte Herrn Issing nicht zu nahe treten
Es ist ein äußerst kompetenter Autor. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob er sich in seinem gehobenen Alter (von um die 80 ?) um Kenntnisse im Bereich Krypto und Bitcoin bemüht hat. Bitcoin ist intrinsisch deflationär. Auch Geld ist so viel Wert, wie man ihm zugesteht, sieht Hyperinflationen. Ether Verbrauch weniger Energie als Bitcoin und man ist bei ihm dabei ebenfalls deflationär wirkende Elemente einzubauen. Was spricht dagegen, einen kleinen Betrag in Bitcoin anzulegen, der immer noch erhebliche nominale Wertzuwächse hat. Ich habe seit dem letzten Jahr etwas mehr als 1.000 € invertiert und habe jetzt das Vierfache. Irgendwann werde ich die Einlage herausziehen und kann keinen Verlust mehr machen und der Gewinn läuft weiter. (Meinung 1 / 10.10.2021 – 10:24 Uhr)
Jeder soll anlegen (spekulieren) wie er will
aber es muss sichergestellt sein, dass bei Verlusten kein Steuergeld eingesetzt wird. Da muss man auch mal Personen und Unternehen pleite gehen lassen. Ein „to big to fail“ darf es nicht geben, egal was passiert. (Meinung 2 / 10.10.2021 – 09:52 Uhr)
OK unter den Foristen glauben noch
genügend viele an den Bitcoin, so dass er momentan nicht auf null sinken wird. Aber er wird, da bin ich ganz sicher. (Meinung 3 / 10.10.2021 – 00:11 Uhr)
Bitcoin ist ein schachsinniges Relikt aus der Steinzeit
Cambridge-Wissenschaftler haben ausgerechnet, dass jede Bitcoin-Transaktion einen ökologischen Fußabdruck von 428 Kilogramm des Klimagases CO2 hinterlässt – vergleichbar mit knapp einer Million Buchungen beim Kreditkartenanbieter Visa oder dem Konsum von rund 71.000 Stunden YouTube-Videos und steht damit ganz vorne auf der Verbotsliste. Noch schlimmer als chinesische Braunkohlekraftwerke, welche als die dreckigsten der Welt gelten. Nun, China verbietet das Schürfen mehr und mehr, bald auch die Bitcoin-Nutzung. Die Schürfer weichen bereits auf die superdreckigen Kohlekraftwerke in Sibirien aus. Wie konnte man in einer Welt, die gradewegs auf den Klima-GAU zuläuft, nur so etwas wie den Bitcoin erfinden?
Bitcoin ist ein pseudo-anarchisches anachronistisches Relikt eines kapitalistischen Systems, welches auf Klima und Umwelt keinerlei Rücksicht nimmt und vorwiegend Kriminellen und Zockern dient. Die notwendige Korrektur auf Null ist längst überfällig. (Meinung 4 / 09.10.2021 – 23:28 Uhr)
hartnäckiger Unsinn
Dieser Unsinn stammt von der Niederländischen Zentralbank und ist längst widerlegt. Googlen sie dazu „HBR How Much Energy Does Bitcoin Actually Consume“ – falls sie an der Wahrheit Interesse haben. dort https://hbr.org/2021/05/how-much-energy-does-bitcoin-actually-consume erhalten Sie die Wahrheit von echten Wissenschaftlern (nicht Lobbyisten) aus Harvard. (Meinung 5 – Antwort auf Meinung 4 / 10.10.2021 – 08:57 Uhr)
Bitcoin verbraucht monströse Mengen Energie
Allein deshalb sollte er sofort verboten werden. Bitcoin ist zudem nur eine eine Kryptowährung von über 10.000 anderen. Jeden Tag kommen neue und vergehen alte. Bitcoins intrinsischer Wert ist Null. Verschwindet er, werden viele Kriminelle und Zocker traurig sein. (Meinung 6 – Antwort auf Meinung 5 / 09.10.2021 – 23:08 Uhr)
Bitcoin-Entwicklung bedarf weiterer Erörterung
Dass Bitcoin grundsätzlich „Geld“ ist, bedarf m.E. keiner weiteren Erörterung, wie dies auch in mehreren Kommentaren zum Ausdruck kommt. Wenn Transaktionen mit Bitcoins über das Lightning System kostengünstig zu realisieren sind, fällt auch ein wichtiges Hemmnis für eine weitere Wertsteigerung dieser Kryptowährung weg. Allerdings bleiben die mit jeder Steigerung des Bitcoin-Wertes linear steigenden Energiekosten, da die auf 21 Mio. begrenzte Geldmenge durch immer höhere Produktionskosten in Form von Rechenleistungen , d.h. durch steigenden Energieverbrauch „gesichert“ wird; geldtheoretisch also eher ein Rückschritt. Auch wird die mögliche Wertstabilisierung von Papier- sowie elektronischem Bankengeld in Verbindung mit Kreditvergaben durch die Verbreitung freier Kryptowährungen schwieriger. Seignorage-Einnahmen des Staates fehlen ganz und große Spekulanten können den Wert stark beeinflussen. Das Vertrauen in eine Geldpolitik mit niedriger Inflationsrate wird so durch BMF nicht gestärkt. (Meinung 7 / 09.10.2021 – 23:16 Uhr)
Der Artikel lässt vieles aus
Das Hauptrisiko ist der Verbot von Kryptowährungen durch einzelne Staaten. Unheimlich ist die unbekannte Entstehungsgeschichte von Bitcoin. Möglich geworden sind Auswüchse wie Kryptos erst durch die völlig irre Zentralbankpolitik. Es wäre ein Hohn, wenn Zentralbanken den Bitcoin stützen müssten und gleichzeitig eine Widerlegung der Behauptung in dem Artikel, der Wert könne einer Seifenblase gleich zerplatzen. (Meinung 8 / 09.10.2021 – 20:10 Uhr)
Sollte man derartiger Polemik wirklich eine Bühne bieten?
Der „Artikel“ schließt an einen fachlich bedauernswerten „Artikel“ aus dem September an. Beiden gemein ist freilich die offenkundige Unkenntnis über Kryptoassets, die Blockchaintechnologie und insbesondere Bitcoin.
Kritische Auseinandersetzung mit anderen Auffassungen gehört zu einer gesunden Diskussionskultur dazu, die beiden veröffentlichen Artikel strotzen jedoch derart von elementer Unkenntnis und inhaltlichen Fehlern, dass es schwer fällt den Autoren nicht anzuraten, erst einmal ihre Hausaufgaben zu machen. Liebe FAZ, ich schlage vor, zukünftig auch fachkundige Autoren zur Wort kommen zu lassen oder eigene Recherchen darüber anzustellen, wie Deutschland die Blockchaintechnlogie für sich nutzen kann, damit wir die nächste technische Revolution nicht auch noch verschlafen, sonst werden hierzulande bald Schuhe für China genäht. (Meinung 9 / 09.10.2021 – 18:50 Uhr)
offensichtlich nicht bei diesem Thema
Das hat der gute Herr im ersten Satz des Artikels mit dem Ausdruck „sogenannte „Kryptowährungen““ schon vermuten lassen, aber spätestens bei „Wie Bindseil/Schaaf in ihrem Artikel in der F.A.Z. vom 17. September 2021 überzeugend dargelegt haben,“ hatte man als fachkundiger Leser nichts weiter als Mitleid, da der Autor offensichtlich nicht den Hauch einer Ahnung von der Thematik offenbarte. Wer sich trotz thematischer Ahnungslosigkeit den Weg in die Öffentlichkeit anmaßt, braucht sich nicht zu wundern, wenn das Vorhaben in einer Blamage endet. (Meinung 10 / 09.10.2021 – 18:50 Uhr)
Otmar Issing ist eine gute Wahl der Redaktion
Er ist fachkundig! (Meinung 11 / 09.10.2021 – 20:06 Uhr)
Panik bei der EZB?
Es verwundert schon sehr, wie stark sich die EZB in der Meinungsbildung engagiert. Kryptowährungen scheinen mehr Einfluss und Zukunft zu haben als man vermuten könnte. Dass es hier um den Schutz von Verbrauchern geht, kann ich ehrlich gesagt nicht glauben. Und der Einstieg ist – milde formuliert – seltsam: … wie im Artikel vor drei Woche überzeugend dargelegt …
Selten eine so einseitige Darstellung zu Kryptowährungen gelesen. Und es wird hier nicht besser. Aber ich fände es gut, wenn die FAZ beide Seiten zu Wort kommen ließe. (Meinung 12 / 09.10.2021 – 18:33 Uhr)
So wird es ablaufen.
Die Wirtschaft wird mit Corona in Trümmer gelegt mit 30 Millionen Arbeitslosen und dann kommt die Lagaard und wird das universelle Grundeinkommen einführen mit der Bindung an ein digitales Zentralbankgeld (CBDC). Dieses Geld hat mit Freiheit nichts mehr zu tun und du wirst schleichend enteignet und oder gelenkt. Also ist es eigentlich egal, wo ich mein Vermögen verliere. CBDC oder Bitcoin/Monero. Mit Bitcoin/Monero bin ich wenigstens im Team Freiheit. Notfalls dann eine Parallelwährung. (Meinung 13 / 09.10.2021 – 18:33 Uhr)
Mit BTC der Inflation entkommen ? Wie bitte ?
Heute kostet 1 BTC über 47.000 €. Damit kostet ein Laib Brot ca. 0,00007 BTC. Warum sollte man auch bei sehr hoher Inflation noch für 0,00007 BTC einen Laib Brot bekommen ? Der Vorteil von BTC ist, dass man aus einer Währung in eine andere (mit der Realwirtschaft verbundenen) Währung wechseln kann. Am Ende wird man – um reale Güter kaufen zu können – wieder im €, $, GBP, YEN, YUAN … landen.
Im Übrigen gilt noch immer: die Politik kann der Spekulation schnell ein Ende bereiten. (Meinung 14 / 09.10.2021 – 18:14 Uhr)
Propaganda, Propaganda
Wie nach 1.5 Jahren Zahlendreherei bei R-Wert u. Inzidenzen, gehen Lagarde & Co die Statistiken aus. Der Bürger sieht bei ALDI und ESSO die Inflation live. Das man neben den schweren Geschützen wie der SEC bei auf die bewährte deutsche Guerillataktik setzt war klar. Karl-Heinz, schreib mal einen Artikel wie bös der Bitcoin ist. Ich begann vor 20 Jahren das Internet zu nutzen, habe den ersten Webshop in meiner Branche in Deutschland betrieben – und wurde zum Dank von vielen Firmen nicht beliefert. Heute ist Amazon nicht mehr wegzudenken, jede Firma bestellt online bei den Lieferanten. Unsere Banken, auch die Fiskalbürokratie, wenn auch eher aus einer Pre-VGA Ära anmutend, sind digital. Ich habe da ein DeJa-Vu. Eine Fiat-Geld dass seine Nutzer willkürlich bestiehlt kann sich mathematisch nicht gegen eine Währung behaupten, die betrugssicher ist und bei der ALLE die selben Spielregeln befolgen müssen. Auch, und besonders, die Politik. (Meinung 15 / 09.10.2021 – 17:23 Uhr)
Intrinsischer Wert
Die Autoren sind ausgewiesene Experten. Niemand wird ihnen erklären müssen, dass das Konzept des intrinsischen Wertes umstritten ist. Das gilt auch für Währungen. 1919 erbte meine Urgroßmutter 344.400 Mark. Am 11. September 1923 erhielt sie eine Gasrechnung über etwa 9,2 Mio Mark (Kaufkraft in Euro etwa € 1,20), die sie nicht mehr bezahlen konnte (die Sparkasse überwies trotzdem und ihr unbesichertes Konto war dann mit mehr als 9,1 Mio Mark in den Miesen). Am 02. Januar 1924 wurde die Währung auf Rentenmark umgestellt und ihr Konto bei der Sparkasse wies wundersamer Weise 0,01 Mark im Haben aus. Was sagt das aus über den intrinsischen Wert des Geldes? Von meiner Urgroßmutter geerbt habe ich übrigens alle ihre Kontoauszüge. (Meinung 16 / 09.10.2021 – 16:37 Uhr)
Unsinnige Vergleiche
Der Vergleich mit dem Energieverbrauch verschiedener Länder ist irreführend und sagt nichts aus. Hier ein anderer Vergleich: Das Natural Resources Defense Council schätzt „… that ‚idle load electricity’—computers in sleep mode, digital video recorders, even certain kinds of electrical outlets—account for 23 percent of power consumption in the average household“. In den USA gibt es etwa 121 Mio Haushalte, von denen jeder gemäß US Energy Information Administration pro Jahr 10.700 kWh Strom verbraucht. 23% davon gehen für Always-on drauf. Das ist etwa 3x soviel wie der jährliche Bitcoin Energieverbrauch (gemäß Cambridge Bitcoin Electricity Consumption Index). Alle Quellen sind leicht im Internet findbar. (Meinung 17 / 09.10.2021 – 15:59 Uhr)
Der Wert von Bitcoin
resultiert daraus, dass die Kryptowährung nicht a) inflationiert und b) zensiert werden kann. Damit hilft sie Tausenden von Menschen in Schwellen- und Entwicklungsländern sich vor der Willkür autoritärer Regime zu schützen. (Meinung 18 / 09.10.2021 – 15:25 Uhr)
…wirklich traurig, was hier wieder zusammengeschrieben wurde …
…..ich hätte eigentlich nach dem Satz:“….wie Bindseil/Schaaf in ihrem Artikel in der F.A.Z. vom 17. September 2021 überzeugend dargelegt haben……“ aufhören sollen, habe ich aber nicht, wurde aber leider auch nicht besser …. wirklich traurig Ihre Berichterstattung hinsichtlich Bitcoin. Das sollte die FAZ eigentlich besser machen! (Meinung 19 / 09.10.2021 – 15:08 Uhr)
Sogenannte Kryptowährungen
Bei Dem Satz weiß ich genau das sie Kryptowährungen nicht verstanden haben oder es nicht wollen.Bitcoin ist finanzielle Freiheit ohne Mitmischung von Banken und Staaten. Es kann nicht abgeschaltet werden oder vom Staat konfiziert werden. Fiat Geld wird gedruckt als ob es kein Halten gibt und ist durch nichts gedeckt. Bitcoin hingegen wurde geschürft was Energie gekostet hat und in dem Wert gebunden ist. Bitcoin ist Limitiert auf 21 Millionen und kann nicht verändert werden. Klar das die Staaten das negativ sehen, da sie keinen Einfluss haben und die Menge anheben können oder Länder vom Handel ausschließen können. Langfristig wird sich immer das bessere Geld durchsetzten und das ist nicht der Euro bzw Fiat Geld. (Meinung 20 / 09.10.2021 – 14:48 Uhr)
Dass umtriebige Staatssekretäre ihren Fachminister auf das Glatteis führen …
… hat im Bundesfinanzministerium Tradition. Beispielhaft ist hier die Trümmerspur von Jörg Assmussen: Der sickerte als Vertreter der „True Sale Int.“ in das BMF ein. Ziel der TSI: Die Ausweitung des Verbriefungsmarktes (dessen ABS-Produkte zum Kern der Subprimekrise wurden). Beharrlich forderte TSI-Gesellschafterbeirat Asmussen als BMF-Abteilungsleiter die Aufweichung von Prüfpflichten: Pech für die IKB, die an diesen Produkten erstickte: ABS-Werber Asmussen mimte dort Aufsichtsrat, als Vertreter des Bundes.
Noch toller: Bundesfinanzminister Steinbrück setzte den Lobbyisten als Bankenretter ein und erhob ihn zum Staatssekretär … Fortan wurde der intellektuell überforderte Minister von seinem Staatssekretär lobbyistisch an der Nase herumgeführt. „Rettungsnacht“ folgte auf Rettungsnacht ….
Und heute ? Heute wird ein gerichtsnotorischer Cum-Ex-Finanzminister von einem Goldman Sachs-Alumni als Staatssekretär in die wunderbare Krypto-Welt geführt.
Gute Reise … (Meinung 21 / 09.10.2021 – 14:28 Uhr)
Fast nichts hat einen intrinsischen Wert
Welchen intrinsischen Wert haben den z.B. Kunstwerke für die zig Millionen Dollar gezahlt werden. Nichts auf der Welt hat einen intrinsischen Wert, was nicht zwingend zum Überleben (Luft, Wasser, Erde etc.) gebraucht wird. (Meinung 22 / 09.10.2021 – 13:32 Uhr)
Polemik oder politische Agenda
Der Artikel ist leider eine reine Polemik. Die Verfasser haben sich mit der Materie erkennbar nicht auseinandergesetzt. Oder sie vertreten einfach eine politische Agenda.
1. Der EUR hat auch keinen intrinsischen Wert, sonst wären wir durch das hemmungslose Drucken von Geld ja reicher geworden.
2. Bitcoin hat das Problem des „Vertrauens“ kryptographisch gelöst. Darin und natürlich in Dezentralität und Endlichkeit liegt der Wert.
3. Alle Investoren in Spezialfonds sind regulierte Investoren. Sie investieren im Rahmen ihrer Risikotragfähigkeit. 20% BTC-Allokation ist da illusorisch. Bestenfalls 1%-2% Allokation sind da bei derzeitiger Volatilität möglich.
4. Gefahren für das Finanzsystem gehen vom hemmungslosem Gelddrucken der Zentralbanken und der zugehörigen Verschuldung aus. Nicht von BTC. Die Autoren wissen das genau.
Von einem darf man man ausgehen:
BTC wird es in 10 Jahren noch geben. Den EUR wahrscheinlich nicht mehr. (Meinung 23 / 09.10.2021 – 12:48 Uhr)
Der Bitcoin kann scheitern. Der Euro wird scheitern!
Die durchschnittliche Lebensdauer von 775 früheren und gegenwärtigen Fiatwährungen beträgt nur 27 Jahre. Bitcoin hat bereits 45% der Lebenserwartung einer durchschnittlichen Fiat-Währung erreicht. Die erfolgreichste Fiat-Währung, das Britische Pfund, hat bereits mehr als 99,5% ihres Wertes verloren. Der Bitcoin kann scheitern. Der Euro wird scheitern. (Meinung 24 / 09.10.2021 – 12:44 Uhr)
Die Argumente sind nicht schlagkräftig – BTC ist besser als EUR
Zum intrinsischen Wert: Die künftigen Zahlungen aus einer BTC Anlage sind null, das ist richtig. Aber man vergleiche mit EUR oder Gold: beim Gold gibt es Verwahrkosten; die künftigen Zahlungen einer EUR-Anlage sind aufgrund des Zinsniveaus nominell negativ und real ohnehin. Aus der Perspektive des intrinsischen Wertes ist BTC also dem EUR eindeutig überlegen.
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Thema Zahlungsmittel: BTC ist das bessere Zahlungsmittel als EUR, insbes. in Kombination mit Lightning – siehe El Salvador. Ich wüsste jedenfalls keine Möglichkeit, einen beliebigen EUR-Betrag innerhalb von Minuten für Kosten von < 50 Cent an einen beliebigen Empfänger auf der Welt zu schicken. Mit BTC geht das in einer halben Stunde – mit BTC + Lightning sogar in Bruchteilen von Sekunden.
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Zur Werthaltigkeit: BTC hat einen höheren intrinsischen Wert als EUR und ist das bessere Zahlungsmittel. Seine Marktkapitalisierung und damit sein Wechselkurs zu EUR werden daher steigen. Scheint mir zumindest hoch plausibel. (Meinung 25 / 09.10.2021 – 12:34 Uhr)
Bitcoin ist das Problem der EZB? Was ist mit Target2 und Maastricht-Kriterien?
Der 2. EZB-Artikel gegen Bitcoin innerhalb kurzer Zeit! Ich möchte lieber von der EZB lesen, wie sie ihrer Kernaufgabe der Geldwertstabilität nachkommt. Wann werden Maastricht-Kriterien wieder eingefordert? Wegen der EZB sind Anleger gezwungen in riskantere Anlagen zu investieren.
Bitcoin-Marktkapitalisierung ist kleiner als Target2-Forderungen der Bundesbank gegen die Südländer. Wie soll der Target2-Saldo von über 1.000 Mrd. Euro zurückgeführt werden? Fiatwährungen dominieren Geldwäsche. Wird deshalb der Euro abgeschafft? Bitcoin-Blockchaintransaktionen sind nachvollziehbar und werden für alle Ewigkeit gespeichert.
Das exponentielle Wachstum des Bitcoin-Lightning-Netzwerks wird nicht erwähnt. Es ermöglicht nahezu kostenfreie weltweite Überweisungen (ohne Wechselkursriskio) und macht damit überteuerte Dienstleister wie Western Union obsolet.
Es wäre schön, wenn die FAZ auch Experten wie Michael Saylor interviewen könnte. Was Marc Friedrich schon gemacht hat, sollte die FAZ auch können (Meinung 26 / 09.10.2021 – 12:28 Uhr)
Völliger Wertverlust?
Solange es Menschen gibt, die dem Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel vertrauen, wird sein Wert nicht auf Null sinken. Alleine, dass Menschen dem Bitcoin vertrauen sollte die Autoren der beiden FAZ-Berichte nachdenklich stimmen. (Meinung 27 / 09.10.2021 – 12:19 Uhr)
Geld ist Bezugsrecht
Geld ist verbrieftes Bezugsrecht auf Leistungen. Wenn Geld ohne Gegenleistung vermehrt wird, werden die aktuellen Inhaber des Geldes enteignet. Bitcoin ist das erste Geld in der Weltgeschichte, das nicht vermehrbar oder fälschbar ist. Daher ist Bitcoin das erste Geld der Weltgeschichte, das einen echten Wertaufbewahrungscharakter besitzt.
Bitcoin ist eine große Gefahr für Banken, weil der Zahlungsverkehr als Geschäftsmodell entfällt und Bitcoin entmachtet Zentralbanken. Bitcoin nimmt Regierungen die Möglichkeit ihr Volk zu enteignen und damit zu drohen. Bitcoin verschiebt die Macht vom Staat zum Volk und wie schon Buchdruck und Internet werden die Regierungen es nicht aufhalten können.
Das ist der Wert von Bitcoin – nicht der Preis an der Börse.
Bitcoin ist Freiheit. (Meinung 28 / 09.10.2021 – 11:58 Uhr)
Geld in grossen Mengen
Natürlich wird hier denen die haben die Möglichkeit gegeben mehr zu bekommen. Im grossen wird Geldwäsche gefördert und Oma die sich ein KLEINES Vermögen über Jahre anspart muss darüber einen Nachweis haben wenn sie es denn zur Bank trägt. Und darf es nicht mal ihrem Enkel schenken ohne dafür zum wiederholten Mal steuern zu zahlen. Und bricht alles zusammen sind die grossen Systemrelevant und Oma darf wieder zahlen. (Meinung 29 / 09.10.2021 – 11:43 Uhr)
Das musste mal gesagt werden
Endlich haben zwei namhafte Autoren sich mit der zweifehaften Bedeutung solcher nur durch Programmierung entstandener Kunstwährungen kritisch auseinander gesetzt. Bitcoin & Co. sind in meinen Augen ein Nichts. Ich finde es bezeichnend, dass dieses Nichts in allen Veröffentlichungen trotzdem mit Bildern in seiner „Existenz“ belegt wird. Bilder von einem Nichts, die sich in unser Gedächtnis einfressen sollen; die uns klar machen sollen, die Dinger gibt es wirklich – so sehen sie aus. Ich sehe in diesen Kunstwährungen den größten Bluff aller Zeiten. Seriöse Presse veröffentlicht die momentan unter Anlegern gehandelten Preise wie Preise an der Warentermin- oder Aktienbörse. Dabei sind es nur in Formen und Ketten gepresste Elektronen, die sich sehr rasch auflösen und verflüchtigen können. Dass Staaten dieses Bezahlsystem anerkennen und nun sogar Gesetze zu dieser Anlageform erlassen macht den Schwindel nur noch schlimmer. (Meinung 30 / 09.10.2021 – 11:16 Uhr)
Durch die EU und den möglichen Euro Bonds
droht auch der völlige Wertverlust bei Euro. Ich würde mich nicht auf die EZB oder den europäischen Politikern verlassen, das der Euro wertstabil bleibt. (Meinung 31 /09.10.2021 – 10:34 Uhr)
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